Sonntag, 19. Juni 2016

Maji tayari! Wasser ist bereit!

Das aus der Entnahmestelle heraus sprudelnde Wasser ist für die Nutzung bereit. Wir sind glücklich und stolz, dass dies zum Nutzen der Einwohner in Makuyuni gemeinsam erreicht wurde.Viele waren beteiligt und haben mitgeholfen wie die Mitarbeiter der Gesundheitsstation, allen voran Joyce  und Happy, die den Mangel/ Bedarf an Wasser für ihre Arbeit in der Gesundheitsstation eindrücklich geschildert haben (siehe Interviews im März und April im Blog).
Weiterhin kam Unterstützung vom Gesundheitskommittee, der Gemeinde Makuyuni und dem DMO Monduli. Tandia Mitarbeiter John hat das Material herangeschafft und die Arbeit vor Ort organisiert. Außerdem musste Überzeugungsarbeit geleistet werden, denn um den Wassertank direkt mit der öffentlichen Wasserleitung zu verbinden, war eine Ausnahmegenehmigung der Wasserbehörde erforderlich.
Viele Skype Telefonate und E-Mails sind zwischen Tansania und Deutschland hin und her gegangen. Gut, dass es Whats App gibt ;-) Jetzt sind alle froh, dass es geschafft ist :-)
Wir bedanken uns herzlich bei Freunden und Förderern in Deutschland! Bitte helfen Sie uns auch bei dem nächsten Projekt!
Wir danken den Water is right und Udo Lindenberg Stiftungen für Ihre finanzielle Unterstützung!

Hier finden Sie den Projektbericht_Mai_16


Montag, 13. Juni 2016

Projektbesuch im Mai 2016

Während des letzten Besuchs sind wir einen wichtigen Schritt in Richtung Ausbau der Gesundheitstation und eigene Wasserversorgung weiter gekommen. Bei zwei Ortsterminen wurden Details mit Dr. Benela und dem Distrikt Ingenieur besprochen. Denn alle Veränderungen müssen baurechtlich genehmigt sein.
Übergabe des Autoklaven

Baumaßnahmen werden mit dem Distriktingenier besprochen

Wir hoffen, dass bald ein eigener Raum für die Mutter-Kind-Sprechstunde zur Verfügung steht


Großmutter und Enkel werden mit dem Motoradtaxi gebracht

Mittwoch, 18. Mai 2016

Mittwoch, 8. Juni 2016 - 19:30 - Vortrag im Frauenkulturzentrum in Gießen

Fluchtursachen vorbeugen - Gesundheit und Bildung in Tansania fördern!

Was treibt Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen? Die ‚Flüchtlingskrise’ bindet zurzeit unsere Aufmerksamkeit und Ressourcen. Deshalb mahnt die Entwicklungshelferin Regina Meißner, die Menschen im südlichen Afrika nicht zu vergessen!
Niemand will die Heimat und seine Familie verlassen. Es müssen aber Grundvoraussetzungen erfüllt sein, damit die Menschen bleiben können. Dazu gehören Bildungschancen und Gesundheitsversorgung.In ihrem bilderreichen Vortrag nimmt uns die Referentin mit nach Monduli, wo „Tandia – Förderung von Gesundheit und Bildung in Tansania e.V.“ Hilfe zur Selbsthilfe leistet.

http://www.frauenkulturzentrum-giessen.de/uebersicht-veranstaltungen/2016-06



Montag, 9. Mai 2016

Mit gleichen Finanzmitteln können wir mehr erreichen!


Trinkwasser wird herangeschafft - Makuyuni Mai 2016

Wieso werden öffentlich ausgeschriebene Aufträge mitunter sehr viel teurer als direkt verhandelte?
In einem interessanten Artikel beschäftigt sich Frank Bliss mit der erstaunlichen Tatsache, dass eine nichtstaatliche Organisation im selben Land Schulen für ein Drittel der Kosten bauen kann.
Der Autor schreibt „Zum anderen darf unterstellt werden, dass in Entwicklungsländern ebenso wie in Deutschland öffentlich ausgeschriebene Aufträge mitunter sehr viel teurer werden als direkt verhandelte (etwa wegen illegaler Absprachen oder zu wenigen Anbietern). Was ursprünglich als Beitrag zur Transparenz gedacht war, verkehrt sich in sein Gegenteil. Dass eine nichtstaatliche Organisation im selben Land Schulen für ein Drittel der Kosten gebaut hat, ist in diesem Fall kein Beweis für Korruption, sondern lediglich ein Indiz für eine weitaus effizientere Arbeit dieser Organisation im Vergleich zum Geber-Partner-Modell.

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Dienstag, 12. April 2016

Fortschritte bei der Wasserversorgung für die Gesundheitsstation

Nach unserem letzten Projektbesuch war klar, dass die Gesundheitsstation zuallererst eine eigene zuverlässige Wasserversorgung bekommen sollte. Bisher wird immer noch das Wasser für Patienten und Personal aus einem etwa 100 Meter entfernten Wasserreservoir mit Eimern herbeigeschafft. Wegen der öffentlichen Zuleitungsrohre ist die Wasserentnahme nur an zwei Wochentagen möglich. Damit ist die Wasserversorgung nicht gesichtert. Nur ein eigener Wassertank kann Abhilfe schaffen! Inzwischen steht das notwendige Stahlgerüst für den 5000 Liter Tank. Ende April soll die eigene Wasserversorgung für die Gesundheitsstation dann funktionieren.

Alle freuen sich darauf. Wir werden berichten!


Mit Eimern wird das Wasser in die Gesundheitsstation geschafft


Das Stahlgerüst für den Wassertank steht :-)