Mittwoch, 18. Mai 2016

Mittwoch, 8. Juni 2016 - 19:30 - Vortrag im Frauenkulturzentrum in Gießen

Fluchtursachen vorbeugen - Gesundheit und Bildung in Tansania fördern!

Was treibt Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen? Die ‚Flüchtlingskrise’ bindet zurzeit unsere Aufmerksamkeit und Ressourcen. Deshalb mahnt die Entwicklungshelferin Regina Meißner, die Menschen im südlichen Afrika nicht zu vergessen!
Niemand will die Heimat und seine Familie verlassen. Es müssen aber Grundvoraussetzungen erfüllt sein, damit die Menschen bleiben können. Dazu gehören Bildungschancen und Gesundheitsversorgung.In ihrem bilderreichen Vortrag nimmt uns die Referentin mit nach Monduli, wo „Tandia – Förderung von Gesundheit und Bildung in Tansania e.V.“ Hilfe zur Selbsthilfe leistet.

http://www.frauenkulturzentrum-giessen.de/uebersicht-veranstaltungen/2016-06



Montag, 9. Mai 2016

Mit gleichen Finanzmitteln können wir mehr erreichen!


Trinkwasser wird herangeschafft - Makuyuni Mai 2016

Wieso werden öffentlich ausgeschriebene Aufträge mitunter sehr viel teurer als direkt verhandelte?
In einem interessanten Artikel beschäftigt sich Frank Bliss mit der erstaunlichen Tatsache, dass eine nichtstaatliche Organisation im selben Land Schulen für ein Drittel der Kosten bauen kann.
Der Autor schreibt „Zum anderen darf unterstellt werden, dass in Entwicklungsländern ebenso wie in Deutschland öffentlich ausgeschriebene Aufträge mitunter sehr viel teurer werden als direkt verhandelte (etwa wegen illegaler Absprachen oder zu wenigen Anbietern). Was ursprünglich als Beitrag zur Transparenz gedacht war, verkehrt sich in sein Gegenteil. Dass eine nichtstaatliche Organisation im selben Land Schulen für ein Drittel der Kosten gebaut hat, ist in diesem Fall kein Beweis für Korruption, sondern lediglich ein Indiz für eine weitaus effizientere Arbeit dieser Organisation im Vergleich zum Geber-Partner-Modell.

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Dienstag, 12. April 2016

Fortschritte bei der Wasserversorgung für die Gesundheitsstation

Nach unserem letzten Projektbesuch war klar, dass die Gesundheitsstation zuallererst eine eigene zuverlässige Wasserversorgung bekommen sollte. Bisher wird immer noch das Wasser für Patienten und Personal aus einem etwa 100 Meter entfernten Wasserreservoir mit Eimern herbeigeschafft. Wegen der öffentlichen Zuleitungsrohre ist die Wasserentnahme nur an zwei Wochentagen möglich. Damit ist die Wasserversorgung nicht gesichtert. Nur ein eigener Wassertank kann Abhilfe schaffen! Inzwischen steht das notwendige Stahlgerüst für den 5000 Liter Tank. Ende April soll die eigene Wasserversorgung für die Gesundheitsstation dann funktionieren.

Alle freuen sich darauf. Wir werden berichten!


Mit Eimern wird das Wasser in die Gesundheitsstation geschafft


Das Stahlgerüst für den Wassertank steht :-)




Sonntag, 6. März 2016

Interview mit der Hebamme und Krankenschwester Happy

Seit vier Jahren arbeitet Happy Deus in der Gesundheitsstation als Hebamme und Krankenschwester. In dem Video antwortet sie auf die Frage: Warum magst du deinen Job?


Mittwoch, 17. Februar 2016

Eine tansanische Ziege und ein Fußball aus Deutschland


Die erste Projektreise stand vor der Tür, Vorbereitungen wurden getroffen und dann ging es auch schon los. Tandia e.V. engagiert sich für die Verbesserung von Gesundheit, Wasserversorgung und Schulbildung im Norden Tansanias. Die Idee ein paar Kindern diesmal mit einem Fußball eine Freude zu machen war nicht als größere Aktion geplant, doch was daraus folgte ließ uns dies überdenken.

An einem heißen Tag findet ein Fußballturnier statt. Es herrscht große Fußballbegeisterung in Monduli. Groß und Klein, Alt und Jung, alle machen mit. Doch was auf dem Spielfeld eher aussieht wie ein handballgroßes Tütenknäuel ist der selbstgebastelte Fußball, mit dem die Kinder leidenschaftlich spielen. Das Turnier nimmt seinen Lauf und schließlich steht eine Siegermannschaft fest. Der Preis – eine tansanische Ziege und der mitgebrachte Fußball aus Deutschland!

Bei der Übergabe löst das Mitbringsel eine solche Freude aus, dass klar ist: Bei der nächsten Projektreise müssen mehr Bälle und Trikots mitgebracht werden. Nun suchen wir (alte) Trikots und Fußbälle, egal ob von Verein oder Privatperson, denn Alle, besonders die Kinder von Monduli, werden sich über Eure Spende freuen!