Projektbroschüre 2017
Die Broschüre gibt es in Papierform zu Bestellen bei info@tandia.de
Sonntag, 11. Juni 2017
Samstag, 20. Mai 2017
Seuchenvorsorge wichtiger denn je
In der Demokratischen Republik Kongo (DRC) ist Ebola ausgebrochen. Die Weltgesundheitsorganisation bestätigt drei Ebola-Todesfälle und sechs Verdachtsfälle.
https://www.theguardian.com/world/2017/may/12/ebola-outbreak-declared-democratic-republic-of-congo-after-three-die
Während der Ebola Epidemie in Westafrika war die medizinische Versorgung in den betroffenen Ländern zusammen gebrochen. Auch wegen dieser Erfahrung engagiert sich Tandia langfristig in der Seuchenvorsorge.
Damit bei Epidemien die Basisgesundheitsversorgung aufrecht erhalten werden kann, wurden erst kürzlich 25 Gesundheitsarbeiter in Monduli geschult (siehe Blogeintrag vom 7.Mai). Dass diese Fortbildungen dringend notwendig sind zeigt der neue Ebola Ausbruch im Kongo.
https://www.theguardian.com/world/2017/may/12/ebola-outbreak-declared-democratic-republic-of-congo-after-three-die
Während der Ebola Epidemie in Westafrika war die medizinische Versorgung in den betroffenen Ländern zusammen gebrochen. Auch wegen dieser Erfahrung engagiert sich Tandia langfristig in der Seuchenvorsorge.
Damit bei Epidemien die Basisgesundheitsversorgung aufrecht erhalten werden kann, wurden erst kürzlich 25 Gesundheitsarbeiter in Monduli geschult (siehe Blogeintrag vom 7.Mai). Dass diese Fortbildungen dringend notwendig sind zeigt der neue Ebola Ausbruch im Kongo.
Freitag, 12. Mai 2017
Arte Mediathek - Film Tipp
Konzerne als Retter? Das Geschäft mit der Entwicklungshilfe
Die staatliche Entwicklungshilfe setzt zunehmend auf die Privatwirtschaft. Nur sie könne effizient Armut und Hunger in der Welt bekämpfen.
"Konzerne als Retter?" nimmt den Zuschauer mit
nach Kenia, Sambia und Tansania, fragt, wie öffentlich-private Partnerschaften
funktionieren und ob die Ärmsten der Armen von ihnen profitieren.
Der aufwendig recherchierte Film zeigt den Missbrauch
staatlicher Entwicklungsgelder durch die Industrie auf und macht den
Grundkonflikt zwischen industrieller und kleinbäuerlicher Landwirtschaft deutlich.
Ist die Zusammenarbeit von privat und Staat in der Entwicklungszusammenarbeit
möglich, so dass die lokale Bevölkerung auch wirklich von ihr profitiert?
Sonntag, 7. Mai 2017
Kipindupindu und die Seuchenvorsorge
Kipindupindu heißt auf Kisuaheli Durchfall und steht für Cholera. Choleraausbrüche treten in einigen Regionen Tansania's immer wieder auf und sind insbesondere während der Regenzeit ein großes Problem für die öffentliche Gesundheit. Die Übertragung und Ausbreitung ansteckender gefährlicher Krankheiten (auch z.B. Ebola) lässt sich durch entsprechende Maßnahmen verhindern bzw. kontrollieren. Während des Workshops wurden wichtige Aspekte der Seuchenvorsorge theoretisch behandelt und Schutzmaßnahmen praktisch geübt.
| Facilitator Team Dr. Titus Mmasi, Marie und Regina |
Samstag, 8. April 2017
Einfach mal aus der Komfortzone ausbrechen
Tandia Vereinsmitglied Tim Krombach hat fuenf Monate als Freiwilliger an einer Grundschule in Tansania gearbeitet. In einem Artikel in der Giessener Tageszeitung am 6.April 2017 berichtet er ueber seine Erfahrungen.
Als ehrenamtlicher Lehrer an der Grundschule in Makuyuni
Als ehrenamtlicher Lehrer an der Grundschule in Makuyuni
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Samstag, 1. April 2017
Endspurt - Mwisho ni karibu
Wie immer gibt es viel zu tun, wenn wir vor Ort sind, dieses Mal ist der zwei-wöchige Aufenthalt jedoch noch dichter gepackt als sonst. Drei große Events sind geplant: die Inbetriebnahme des neuen Labors, die offizielle Eröffnung des Anbaus und der Workshop.
Die Anlieferung der Laborausstattung aus Dar es Salaam musste noch organisiert werden. Damit die Lieferung rechtzeitig kommt, waren noch etliche Telefonate notwendig. Offensichtlich hatte man nicht ‚wirklich‘ mit dieser Spende gerechnet…Ein Ingenieur würde zur Einweisung der Laborantin nach Makuyuni kommen. All dies galt es noch zu koordinieren (am Ende hat alles geklappt :-)). Das neue Laborgerät für Blutuntersuchungen (Hematology Analyzer) wurde mit großer Begeisterung während der offiziellen Eröffnung der neuen vier Räume für die Mutter-Kind-Versorgung entgegen genommen. Zur Bewachung der Geräte hatten die Dorfältesten einen zusätzlichen Nachtwächter beordert, bis die neue Stahltür fertig wäre. ..
Ein High Light für uns war sicher der Workshop am 24. + 25. März. Insgesamt 25 Gesundheitsarbeiter der Basisgesundheitseinrichtungen im Monduli Distrikt waren der Einladung gefolgt. Im Falle einer Epidemie (so gibt es z.B. immer wieder Choleraausbrüche) sind die kleinen Basisgesundheitseinrichtungen meistens die erste Anlaufstelle für Kranke. Fortbildungen zur Seuchenvorsorge (Hygiene, Infection, Prevention Control) bringen großen Nutzen und weitere Workshops zu dem Thema sind daher geplant.
Vier Räume, Wassertanks, Laborgeräte und Toiletten – in Deutschland wäre das wohl kaum eine Nachricht wert? Für unsere Partner und die Dorfbewohner in Makuyuni ist das Ergebnis unserer Zusammenarbeit jedenfalls eine großartige Sache. Eine eigene Toilette und Dusche für Frauen nach der Entbindung ist bislang wohl einmalig im Landkreis. Einige Babys sind dort inzwischen schon sicher zur Welt gekommen :-)
Die Anlieferung der Laborausstattung aus Dar es Salaam musste noch organisiert werden. Damit die Lieferung rechtzeitig kommt, waren noch etliche Telefonate notwendig. Offensichtlich hatte man nicht ‚wirklich‘ mit dieser Spende gerechnet…Ein Ingenieur würde zur Einweisung der Laborantin nach Makuyuni kommen. All dies galt es noch zu koordinieren (am Ende hat alles geklappt :-)). Das neue Laborgerät für Blutuntersuchungen (Hematology Analyzer) wurde mit großer Begeisterung während der offiziellen Eröffnung der neuen vier Räume für die Mutter-Kind-Versorgung entgegen genommen. Zur Bewachung der Geräte hatten die Dorfältesten einen zusätzlichen Nachtwächter beordert, bis die neue Stahltür fertig wäre. ..
Ein High Light für uns war sicher der Workshop am 24. + 25. März. Insgesamt 25 Gesundheitsarbeiter der Basisgesundheitseinrichtungen im Monduli Distrikt waren der Einladung gefolgt. Im Falle einer Epidemie (so gibt es z.B. immer wieder Choleraausbrüche) sind die kleinen Basisgesundheitseinrichtungen meistens die erste Anlaufstelle für Kranke. Fortbildungen zur Seuchenvorsorge (Hygiene, Infection, Prevention Control) bringen großen Nutzen und weitere Workshops zu dem Thema sind daher geplant.
Vier Räume, Wassertanks, Laborgeräte und Toiletten – in Deutschland wäre das wohl kaum eine Nachricht wert? Für unsere Partner und die Dorfbewohner in Makuyuni ist das Ergebnis unserer Zusammenarbeit jedenfalls eine großartige Sache. Eine eigene Toilette und Dusche für Frauen nach der Entbindung ist bislang wohl einmalig im Landkreis. Einige Babys sind dort inzwischen schon sicher zur Welt gekommen :-)
Samstag, 4. Februar 2017
Haraka Haraka - im Affentempo!

Liebe Freunde, Unterstützer und Interessierte!
Seit Ende
Januar ist der Anbau von vier zusätzlichen Räumen fertig gestellt. Damit sind die
Baumaß-nahmen in einem 'Affentempo' durchgezogen worden. Anerkennend erzählt man
sich im ganzen Distrikt vom erfolgreichen ‚Tandia Projekt mit Unterstützung aus
Deutschland‘. Einige Regierungsvertreter haben die
ausgebaute Gesundheitsstation sogar persönlich besucht.
Der zweite Zuschuss ist eingegangen und unsere Partner können die noch ausstehenden Arbeiten endlich in Angriff nehmen. Dies
umfasst die Renovation der beiden Laborräume und Ausstattung mit
Geräten, sowie den Toilettenbau und Workshop zur Seuchenvorsorge.
Im März wird Regina nach Makuyuni reisen, um die Projektabschlussphase persönlich zu
begleiten. Gemeinsam mit Dr Benela soll außerdem der Workshop durchgeführt
werden. Geplant ist auch der Besuch von drei Gesundheitsstation im Monduli Distrikt, die unsere
Unterstützung nachgefragt haben.
Für den freiwilligen Lehreramtsstudenten Tim geht der
vier-monatige Aufenthalt in Makuyuni im Februar zu Ende. Über seine Arbeitserfahrungen
in einer Grundschule in Tansania und die persönlichen Eindrücke als ‚Volunteer‘ berichtet Tim in seinem lesenswerten Blog
| Seit Anfang Februar ist der Außenanstrich fertig |
| Mütter und Kinder werden bald mehr Platz haben |
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