Dienstag, 11. Juni 2019
Montag, 27. Mai 2019
ONE HEALTH Fortbildung in Monduli - ein toller Erfolg :-D
200 Krankenschwestern und Ärzte wurden zum Thema ‚One Health' in 'Epidemic Outbreal Control‘ geschult. Dabei geht es darum, in der Region Seuchenausbrüchen (v.a. Cholera und Anthrax) vorzubeugen und einen solchen Ausbruch schnell zu erkennen und einzudämmen. Mit den Schulungen soll vor allem erreicht werden, dass Basisgesundheitseinrichtungen funktionstüchtig bleiben und die Versorgung der anderen Pateinten, auch im Falle eines Seuchenausbruchs, nicht leidet; besonders für Schwangere, Kinder und chronisch Kranke müssen die Gesundheitsdienste verfügbar bleiben. Zusammen mit den bereits im November 2018 Geschulten, haben nun zwei Drittel des Gesundheitspersonals im Monduli Distrikt an unseren Trainings teilgenommen. Außerdem wurden Hygiene Materialen zur Infektionsprophylaxe und Schutzkleidung an 28 Gesundheitseinrichtungen (darunter das Distriktkrankenhaus) übergeben. In zwei tansanischen Zeitungen und im tansanischen Radio wurde darüber berichtet. Wir sind stolz und glücklich, dass dieses Projekt erfolgreich und wie geplant durchgeführt wurde. Unser Dank geht an das wunderbare Team vor Ort: Dr. Mmasi, Dr. Nkika, Dr. Kahama, und Jubilate vom DMO Monduli, Marie, Julia, und Regina von Tandia, und Coordinator Joyce Shangai. Dies wäre allerdings nicht möglich, ohne die tatkräftige Unterstützung von zuhause: Justine! Danke auch allen Tandia Mitgliedern und Förderern für das Vertrauen in unsere Arbeit.
Symbolische Übergabe von IPC material und Schutzkleidung an DMO und District Commissioner |
Ein Teilnehmer wird als 'best impoved participant' geehrt |
Sonntag, 17. März 2019
Mbuzi Mtoto - Drei Zicklein für Juliana
Während des letzten Aufenthaltes in Tansania Anfang März stand das geplante Brunnenprojekt und die Vorbereitung der Seuchenvorsorge Trainings im Mittelpunkt.
Beim Brunnenprojekt wurde die Zusammenarbeit zwischen Tandia und der Kirche besprochen. So wurde mit dem Kirchenkommittee ein "Memorandum of Understanding" formuliert, in dem die Verpflichtungen beider Partner festgehalten sind. Dass es bald losgeht, das hoffen Viele hier, denn auch in diesem Jahr leiden Mensch und Tier in der Region unter dem ausbleibendem und wenig Regen.
Mit dem DMO wurden die Seuchenorsorge Trainings besprochen, denn damit für 150 Mitarbeiter die Fortbildungen im Mai erfolgreich stattfinden können, muss noch Vieles organisiert werden.
Als Überraschung kam Mariana mit ihrer Tochter Juliana (erstes Tandia Patenkind) zu Besuch. Vom letzten Geld wurden drei Ziegen gekauft, die nun Juliana gehören, aber natürlich für die ganze Familie von Nutzen sind :-).
Den ausführlichen Projektbericht findet ihr zum nachlesen in der Mediathek.
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| Patenkind Juliana geht es POA = super :-) |
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| Für eine Brunnenbohrung muss zuerst bestimmt werden, wo genau die Wasserquelle in der Tiefe sich befindet |
Tandia Mitglied spendet für Brunnenbau in Makuyuni
In den lokalen Zeitungen wurde bereits über die großzügige Spende unseres Vereinsmitglieds Peter Wadakur berichtet.
https://www.giessener-anzeiger.de/lokales/kreis-giessen/langgoens/700-euro-fur-hilfsprojekt-in-tansania_19967799
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| Peter mit Tandia Schatzmeisterin Justine bei der symbolischen Geldübergabe |
Samstag, 19. Januar 2019
Austausch und Informationen bei der Tandia Jahreshauptversammlung in Langgoens :-)
Bereits zum dritten Mal hat unsere Jahreshauptversammlung stattgefunden, zu der 20 Mitglieder und Interessierte am Jahresbeginn in Langgoens zusammen gekommen sind. Mit vielen Bildern und interessanten Hintergrund-informationen wurde durch die Projektarbeit des vergangenen Jahres geführt. Zuvor wurden wichtige vereinsinterne Themen sowie der Finanzbericht besprochen. Mit einem Ausblick auf die für 2019 geplanten Aktivitäten, wie z.B. das neue Brunnenbauprojekt in Makuyuni (5000 Menschen sollen sauberes Wasser bekommen), endete der offizielle Teil der JHV. Die meisten von uns blieben noch eine Weile für den lockeren Austausch in geselliger Runde und kosteten das leckere Gericht aus mitgebrachten tansanischen Bohnen :-). Protokoll und Finanzbericht sind auf unserer Webseite in der Mediathek einsehbar.
DANKE allen Anwesenden für die Unterstützung unserer gemeinsamen erfolgreichen Arbeit in Afrika :-)
DANKE allen Anwesenden für die Unterstützung unserer gemeinsamen erfolgreichen Arbeit in Afrika :-)
Samstag, 8. Dezember 2018
'Epidemic Outbreak Control Training' hat erfolgreich stattgefunden :-)
Tandia hat zusammen mit der Gesundheitsbehörde in Monduli wieder ein Seuchenvorsorge Training durchgeführt und 50 Gesundheitsmitarbeiter zwei Tage lang zu Infektionsprävention und Hygiene geschult.
Im Distrikt Monduli kommt es immer
wieder zu Ausbrüchen von Cholera und Milzbrand und die aktuelle Ebola-Epidemie, der im Nachbarland, der Demokratischen Republik Kongo bereits
268 Menschen zum Opfer fielen, ist natürlich auch in Tansania ein Thema. Landesweit sind alle Regionen von
der tansanischen Regierung angehalten, ihre Gesundheitsmitarbeiter speziell zum Thema Ebola
fortzubilden.
Basisgesundheitseinrichtungen stehen im Falle einer Epidemie
in vorderster Linie, denn dort suchen Erkrankte in der Regel zuerst Hilfe. Damit eine Epidemie
rechtzeitig erkannt, eingedämmt und Menschenleben gerettet werden können, müssen genau diese Einrichtungen in ihrer Resilienz gestärkt werden.
Einen ausführlichen Bericht findet ihr in der Mediathek.
15 November 2018 - Feierliche Eröffnung der Gesundheitsstation in Mbuyuni :-)
Nicht nur in Mbuyuni
reibt man sich verwundert die Augen, auch viele Offizielle können es kaum glauben. Nach
nur drei Monaten wurde das neue Gebäude für die Mutter-Kind Gesundheitsstation
fertig gestellt. Drei neue große Räume können nun für Schwangere, Mütter und Kinder
genutzt werden. Endlich gibt es ein separates Entbindungszimmer
mit Toilette und Waschraum. Von offizieller Seite (DMO Repräsentant Dr Nkika) wurde betont, dass nun
mehr Frauen die neue Gesundheitsstation zur Entbindung aufsuchen werden, was zur
Reduzierung von Mütter- und Säuglingssterblichkeit beitragen wird. Aufgrund der
schlechten Infrastruktur haben bislang die meisten Frauen (53%) ohne
professionelle Betreuung zuhause entbunden.
Die alte Gesundheitsstation wurde in Stand gesetzt und bietet nun ein sauberes Umfeld und viel mehr Platz für die Behandlung der Ambulanzpatienten. Zwei 5000 Liter Wassertanks und ein Regenwassersammel-System sichern die Wasserversorgung der Gesundheitsstation in einer Region, die fast immer unter extremer Trockenheit leidet. Die Gemeinde erwartet in naher Zukunft den Anschluss an die öffentliche Stromversorgung. Wir haben die notwendigen Leitungen gelegt und eine (hoffentlich) vorübergehende Verbindung zum Solarpanel sichergestellt, so dass Entbindungen nicht im Dunkeln stattfinden müssen.
Alle Beteiligten sind stolz und glücklich, das gemeinsame Gesundheitsprojekt in Mbuyuni erfolgreich und wie geplant abgeschlossen zu haben.
Die alte Gesundheitsstation wurde in Stand gesetzt und bietet nun ein sauberes Umfeld und viel mehr Platz für die Behandlung der Ambulanzpatienten. Zwei 5000 Liter Wassertanks und ein Regenwassersammel-System sichern die Wasserversorgung der Gesundheitsstation in einer Region, die fast immer unter extremer Trockenheit leidet. Die Gemeinde erwartet in naher Zukunft den Anschluss an die öffentliche Stromversorgung. Wir haben die notwendigen Leitungen gelegt und eine (hoffentlich) vorübergehende Verbindung zum Solarpanel sichergestellt, so dass Entbindungen nicht im Dunkeln stattfinden müssen.
Alle Beteiligten sind stolz und glücklich, das gemeinsame Gesundheitsprojekt in Mbuyuni erfolgreich und wie geplant abgeschlossen zu haben.
Nurses Jamila and Emanuel, mothers and children, and Nurse Milka are happy about the new rooms |
Reproductive Health Coordinator, Regina (Tandia Board Chair), Dr Nkika (DMO Representative), Munja Kiti (Mbuyuni Representative), Julia and Marie (Tandia) - with traditional Maasai clothing |
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