Samstag, 8. April 2017

Einfach mal aus der Komfortzone ausbrechen

Tandia Vereinsmitglied Tim Krombach hat fuenf Monate als Freiwilliger an einer Grundschule in Tansania gearbeitet. In einem Artikel in der Giessener Tageszeitung am 6.April 2017 berichtet er ueber seine Erfahrungen.

Als ehrenamtlicher Lehrer an der Grundschule in Makuyuni



Samstag, 1. April 2017

Endspurt - Mwisho ni karibu

Wie immer gibt es viel zu tun, wenn wir vor Ort sind, dieses Mal ist der zwei-wöchige Aufenthalt jedoch noch dichter gepackt als sonst. Drei große Events sind geplant: die Inbetriebnahme des neuen Labors, die offizielle Eröffnung des Anbaus und der Workshop. 

Die Anlieferung der Laborausstattung aus Dar es Salaam musste noch organisiert werden. Damit die Lieferung rechtzeitig kommt, waren noch etliche Telefonate notwendig. Offensichtlich hatte man nicht ‚wirklich‘ mit dieser Spende gerechnet…Ein Ingenieur würde zur Einweisung der Laborantin nach Makuyuni kommen. All dies galt es noch zu koordinieren (am Ende hat alles geklappt :-)). Das neue Laborgerät für Blutuntersuchungen (Hematology Analyzer) wurde mit großer Begeisterung während der offiziellen Eröffnung der neuen vier Räume für die Mutter-Kind-Versorgung entgegen genommen. Zur Bewachung der Geräte hatten die Dorfältesten einen zusätzlichen Nachtwächter beordert, bis die neue Stahltür fertig wäre. ..

Ein High Light für uns war sicher der Workshop am 24. + 25. März. Insgesamt 25 Gesundheitsarbeiter der Basisgesundheitseinrichtungen im Monduli Distrikt waren der Einladung gefolgt. Im Falle einer Epidemie (so gibt es z.B. immer wieder Choleraausbrüche)  sind die kleinen Basisgesundheitseinrichtungen meistens die erste Anlaufstelle für Kranke. Fortbildungen zur Seuchenvorsorge (Hygiene, Infection, Prevention Control) bringen großen Nutzen und weitere Workshops zu dem Thema sind daher geplant.

Vier Räume, Wassertanks, Laborgeräte und Toiletten – in Deutschland wäre das wohl kaum eine Nachricht wert? Für unsere Partner und die Dorfbewohner in Makuyuni ist das Ergebnis unserer Zusammenarbeit jedenfalls eine großartige Sache. Eine eigene Toilette und Dusche für Frauen nach der Entbindung ist bislang wohl einmalig im Landkreis. Einige Babys sind dort inzwischen schon sicher zur Welt gekommen :-)


Samstag, 4. Februar 2017

Haraka Haraka - im Affentempo!



Liebe Freunde, Unterstützer und Interessierte!

Seit Ende Januar ist der Anbau von vier zusätzlichen Räumen fertig gestellt. Damit sind die Baumaß-nahmen in einem 'Affentempo' durchgezogen worden. Anerkennend erzählt man sich im ganzen Distrikt vom erfolgreichen ‚Tandia Projekt mit Unterstützung aus Deutschland‘. Einige Regierungsvertreter haben die ausgebaute Gesundheitsstation sogar persönlich besucht.

Der zweite Zuschuss ist eingegangen und unsere Partner können die noch ausstehenden Arbeiten endlich in Angriff nehmen. Dies umfasst die Renovation der beiden Laborräume und Ausstattung mit Geräten, sowie den Toilettenbau und Workshop zur Seuchenvorsorge. 

Im März wird Regina nach Makuyuni reisen, um die Projektabschlussphase persönlich zu begleiten. Gemeinsam mit Dr Benela soll außerdem der Workshop durchgeführt werden. Geplant ist auch der Besuch von drei Gesundheitsstation im Monduli Distrikt, die unsere Unterstützung nachgefragt haben. 

Für den freiwilligen Lehreramtsstudenten Tim geht der vier-monatige Aufenthalt in Makuyuni im Februar zu Ende. Über seine Arbeitserfahrungen in einer Grundschule in Tansania und die persönlichen Eindrücke als ‚Volunteer‘ berichtet Tim in seinem lesenswerten Blog

Seit Anfang Februar ist der Außenanstrich fertig

Mütter und Kinder werden bald mehr Platz haben









Dienstag, 20. Dezember 2016

Der Rohbau ist fertig :-)

Heute wird das Dach mit den Wellblechen gedeckt...damit ist nach knapp vier Wochen der Rohbau fertig :-)

 


 


 


Sonntag, 18. Dezember 2016

Schließlich sind wir in Afrika :-)

Noch vor meiner Abreise am Samstag wurde der Dachstuhl errichtet. Damit sind wichtigste Bauschritte fertig gestellt und auch das für den Weiterbau notwendige Baumaterial liegt bereit. Nur der Toilettenneubau und die Renovierung der Laborräume müssen warten, bis die dafür vorgesehenen Gelder auf dem Tandia Konto eingegangen sind. Dafür müssen zuhause in Deutschland erst noch Dokumente unterschrieben werden.


In einer Schreinerei in Arusha werden die Türen bestellt
Das Holz für den Dachstuhl wird ausgesucht.
Ein Blick zum Markt in Moskitotown, wo eventuell Holz gekauft werden soll.

Projektmitarbeiter Kiboya organisiert und überwacht die Bauaktivitäten vor Ort. Dank Internet können wir bei wichtigen Entscheidungen rasch im Austausch sein. Joyce die Leiterin der Gesundheitsstation ist „furahi sana“ sehr glücklich, dass es schon bald bessere Bedingungen für eine gute Gesundheitsversorgung in Makuyuni geben wird :-)


Mary (li) arbeitet schon viele Jahre als Krankenschwester und freut sich wie Joyce über unsere Hilfe.
Die Bauarbeiten finden unter schwierigen Bedingungen statt.
Schwindelfrei müssen die Zimmerleute sein, die, wie mir versichert wurde, gerne in Badelatschen arbeiten ;-)

Die großen Steine werden für Fundamente und Boden gebraucht.
Mzee der alte Dorfingenieur klettert hoch in den Dachstuhl, mischt den Zement per Hand und hat auch sonst alles im Griff :-)






Die Dorfältesten begutachten wohlwollend die Arbeit.
Ende März 2017 soll zum  Abschluss des Projektes "Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Makuyuni" die Fortbildung zum Thema Seuchenvorsorge stattfinden. Dafür wurde in der letzten Woche u.a. der Workshop weiter geplant. Regina und Marie werden als Trainerinnen dabei sein und danach Tandia bei der offiziellen Eröffnung des Anbaus vertreten. Unser Projekt wird nämlich mit einem Festakt von der Dorfgemeinschaft gewürdigt. Schließlich sind wir in Afrika ;-)

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Glück und harte Arbeit


Die Arbeit vor Ort schreitet so rasch voran, dass einem etwas schwindelig werden kann. Alle sind super engagiert und Besucher schütteln ungläubig den Kopf, wenn sie erfahren, dass die Baumaßnahmen erst vor 10 Tagen begonnen haben. Wir haben einfach viel Glück mit allem, denke ich, und natürlich wird auf allen Ebenen hart gearbeitet.
Zwei Plastikflaschen mit einem Loch im Verschluss, gefüllt mit Wasser, dienen dort zum Hände waschen ‚where there is no sink‘ ;-)

Beton wird in Handarbeit gemischt
Samson hat Ferien und besucht seine Mutter in der Gesundheitsstation
Jeder Baustein wiegt 32 kg
DMO Benela besucht die Baustelle
Renovation und Ausstattung des Labors werden besprochen
:-)


Dienstag, 29. November 2016

Pamoja! Gemeinsam!


Kaum eine Woche ist vergangen und viel ist in Makuyuni schon passiert. Man hat lange gewartet, dass es endlich losgehen kann. Jetzt ist die Dorfgemeinschaft mit großem Engagement dabei „ihre“ Gesundheitsstation auszubauen. Am Morgen kommen Frauen und Männer, um riesige Sandhaufen, weil am falschen Ort abgeladen, in 10 Meter Entfernung in Handarbeit wieder auftürmen. Schubkarren gibt es nicht, stattdessen werden Eimer und Schaufeln benutzt. Noch am selben Tag müssen die im Wege stehenden Akazien weichen. Alle Arbeiten werden ohne schweres Gerät erledigt, eine alte Handsäge und Machete (müssen) reichen. Schutzkleidung, um sich vor den spitzen Dornen zu schützen? Fehlanzeige. Trotzdem sind die Menschen guter Dinge, man arbeitet ja gemeinsam an einer guten Sache „Pamoja“ wie es auf Suaheli heißt. Was wir als Tandia hier ermöglichen und begleiten, ist das Ergebnis von Hilfe zur Selbsthilfe in bestem Sinne. :-)

Im nächsten Blogeintrag steht, was es mit den beiden Flaschen auf sich hat!